Minipausen für Kopfarbeiter

Wer lange am Stück konzentriert arbeitet, der ermüdet irgendwann. Wenn Sie „Kopfarbeiter“ sind, werden Sie das sicher immer wieder erleben. Doch es gibt etwas, was man dagegen tun kann: Studien belegen, dass kurze Pausen die Leistungsfähigkeit des Gehirns über einen längere Zeitraum hochhalten. Das gilt insbesondere auch dann, wenn Sie viel Lernen. Und das spannende ist: Diese Pausen können Sie auch noch sinnvoll nutzen.

Ich habe mir angewöhnt – in Anlehnung an die Pomodoro-Technik –  alle 25 Minuten eine fünfminütige Pause zu machen, wenn ich intensiv am Rechner arbeite. Im Moment gibt es bei mir viele solcher langen „Rechnerphasen“, weil ich intensiv an der Auswertung der Studie über die zeitlich Belastung von Alleinerziehenden arbeite.

Anfänglich habe ich die kurzen Pausen genutzt, um mich auf den Teppich zu legen oder etwas zu trinken. Inzwischen habe ich entdeckt, dass ich meine Pausen noch sinnvoller nutzen kann: Ich mache in den Pausen ein wenig „Haushalt“. Das sind Arbeiten, bei denen ich mich nicht groß konzentrieren muss – also z.B. Wäsche aufhängen, T-Shirts falten oder Kartoffeln schälen. Die kurze Zeitspanne für diese „lästigen“ Aufgaben macht die Hausarbeit deutlich erträglicher. Und am Ende eines langen Rechnertages bin ich deutlich ausgeruhter als früher – und ein Großteil der Hausarbeit ist erledigt. Eine schöne win-win Situation!

Damit ich meine Pausen nicht verpasse, nutze ich eine Timer-App auf meinem Rechner. Die wird manuell gestartet und meldet nach 25 Minuten akustisch und optisch, dass es Zeit für die nächste Pause ist. Manchmal erwische ich mich dabei, dass ich auf den Timer schaue und mich auf die nächsten 5 Minuten Wäsche-Falten freue… 😉

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Bild Klaus HeywinkelÜber Klaus Heywinkel

Ich bin Vater, Multiprojektsteuerer, Autor, Trainer und Coach. Was mich antreibt: Praxistaugliche Ideen entwickeln - damit Du mehr Zeit für Dich findest.

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